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Ernährung bei Übergewicht

Übergewicht - Ernährungsumstellung, Kalorien, Biolebensmittel, eure Rezepte - Tipps ...
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Alt 22.03.2007, 19:27   Was ist eigentlich Light? Beitrag #1
softdivine
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Ort: Georgia, USA
Beiträge: 10
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Standard Was ist eigentlich Light?

Süßstoff reduziert das Gewicht
Voll daneben! Das Gegenteil ist der Fall und das machen sich Mastbetriebe schon lange zu Nutze. Sie verwenden nämlich bestimmte Süßstoffe als Masthilfen in
der Schweinezucht â€" mit durchschlagendem Erfolg. Und was bei Mastschweinen funktioniert, fruchtet â€" so ist die traurige physiologische Wahrheit â€"
auch beim Menschen.

Die Erklärung lautet wie folgt: Wenn Süßes unseren Gaumen kitzelt, reagiert der Körper mit Insulinausschüttung, um den erwarteten Blutzuckeranstieg
abzumildern und den erhofften Zucker schneller umsetzen zu können. Nur kann er leider nicht unterscheiden, ob "süß" Zucker oder Süßstoff bedeutet.
Die Folge: Der durch bestimmte Süßstoffe ersetzte Zucker suggeriert Süßes, sorgt für entsprechende Insulinausschüttung und lässt dadurch den ohnehin
niedrigen Blutzuckerspiegel noch mehr fallen. Die Konsequenz: Das Hungergefühl nimmt zu und das Gewicht auch.


Alkohol

Zahlreiche Studien bestätigen, dass Menschen, die regelmäßig aber maßvoll Rotwein trinken, gesünder und länger leben. Das liegt an Phenolen â€" bestimmten
Stoffen in der Traubenschale, die gefährliche freie Radikale unschädlich machen und damit krebsvorbeugend sind.

Allerdings liegt die Betonung, wie beim Kaffee, auf "maßvoll". Dies ist keine Aufforderung für kollektive Saufgelage.
Maßvolles Trinken bedeutet für Männer: 20 bis 40 Gramm Alkohol täglich. Das entspricht einer halben Flasche Wein oder einem Maß Bier.
Für Frauen gilt die Hälfte. Wer hingegen immer wieder sturzbetrunken nach Hause torkelt, schadet tatsächlich seiner Gesundheit.





Abnehmen durch Light-Produkte?
Rund 65 Prozent der Männer und mehr als 50 Prozent der Frauen sind übergewichtig ? Tendenz steigend! Wer abnehmen will, ist meist frustriert durch
fehlgeschlagene Diäten oder schweißtreibende Stunden im Fitness-Studio, die ebensowenig den gewünschte Erfolg brachten. Hoffnung versprechen dann natürlich
die zahlreichen "Light-Produkte", die es für fast alle Lebensmittel gibt. Sie sollen schmecken wie die Originale, aber weniger Fett und Kalorien enthalten.
Doch was bedeutet eigentlich "light", "kalorienarm" oder "fettarm"? Und helfen diese Mittel wirklich beim Abnehmen oder wird nur der Geldbeutel schlank?

Was ist eigentlich"light"?
Die wenigsten wissen, dass die Begriffe "light" oder "leicht" nicht geschützt sind. Sie werden vielseitig eingesetzt wie die Aufdrucke bei nikotinarmen
Zigaretten, koffeinfreiem Kaffe oder alkoholfreiem Bier zeigen. Bezieht sich der Begriff auf den Kaloriengehalt von Lebensmitteln, ist die Aussage
gesetzlich definiert: Das Lebensmittel hat mindestens 40 Prozent weniger Kalorien als die herkömmliche Ware der gleichen Firma. Das heißt aber nicht,
dass beispielsweise dieser Frischkäse im Vergleich mit ähnlichen Produkten anderer Firmen wirklich wenig Kalorien hat.

Was bedeutet "kalorienarm"?
Ein Produkt, das sich "kalorienarm" nennt, darf nicht mehr als 50 kcal pro 100 Gramm enthalten. Bei Getränken sind es sogar nur 20 kcal pro 100 Milliliter.


Kalorienreduktion: Wasser statt Fett
Meist wird die Kalorienreduktion dadurch erreicht, dass das Produkt mit Gas aufgeschäumt und voluminöser gemacht wird (bei Süßspeisen), oder es wird unter
Zusatz vieler Hilfsstoffe Wasser eingearbeitet (bei Halbfettmargarinen und Halbfettbutter). Es ist auch möglich, dass kalorienarme Ersatzstoffe für die
eigentlichen Bestandteile verwendet werden, die nach zahlreichen chemischen Prozessen entstanden sind, wie etwa in Light-Wurst.


Der Körper lässt sich nicht austricksen
Viele dieser technisch und chemisch bearbeiteten Lebensmittel füllen zwar kurzfristig den Magen, machen aber nicht satt.
Fett ist ein Aromaträger, der die Speisen schmackhaft macht und den Appetit stillt. Fehlt dieses Fett in der Nahrung, dauert es wesentlich länger,
bis ein Sättigungsgefühl eintritt. Die Folge: Man gibt dem Appetit nach und isst mehr als zuvor in dem Glauben, dass die Produkte nicht dick machen und
folglich auch der Figur nicht schaden können. Ein fataler Irrtum. Das einzige, was dünner wird, ist das Portemonnaie.

Ein weiterer Nachteil ist, dass "Light"-Produkte meist kalorienreduzierte Varianten von eher ungeeigneten Lebensmitteln sind. Auch eine "light"-Salami oder
"light"-Mayonnaise enthält extrem viel Fett und Kalorien.Deshalb die Empfehlung: Beim Einkauf immer genau auf die Zutatenliste schauen und abwägen,
ob nicht anstelle des oft teureren Light-Produktes ein fettarmes, mageres Lebensmittel genauso gut oder günstiger ist. Ohne Ernährungsumstellung hin zu
fettarmen Milchprodukten, mageren Käse, Wurst- und Fleischsorten sowie zu den schon natürlicherweise "leichten" Produkten mit hoher Nährstoffdichte wie
Obst, Gemüse, Kartoffeln und Vollkornprodukten und viel Bewegung werden es sich die Fettpolster auch weiterhin gut gehen lassen.




Paradoxe Effekte im Süßstoff

Man fragt sich unwillkürlich, wie es möglich ist, derart potente Arzneimittel ohne Zulassung in großer Menge und ohne Warnhinweise zu vermarkten.
Womöglich stehen einer Zulassung als Arzneimittel die Nebenwirkungen im Weg - und so beschränkt man sich auf den süßen Geschmack. Doch auch der hat es in
sich, denn er löst reflektorisch eine Insulinausschüttung aus und fördert so Hunger und Appetit. Damit wirken Süßstoffe dem Wunsch nach schlankhaltenden
Lebensmitteln diametral entgegen.
Dennoch bergen die Süßstoffe eine wichtige Erkenntnis: Ihre paradoxen Effekte weisen darauf hin, dass wir nicht nur bei Süßstoffen in hoher Dosis mit neuen
Wirkungen rechnen müssen, sondern umgekehrt auch bei Arzneimitteln in niedriger Dosis. Wir müssen uns nicht nur auf schwächere Wirkungen gefasst machen,
sondern auch auf völlig andere.
Ich denke, wir sollten vor allem Diabetikern und Übergewichtigen von Süßstoffen abraten. Angesichts der möglichen pharmakologischen Nebeneffekte ist nicht
nachzuvollziehen, dass sie täglich und lebenslänglich Substanzen zu sich nehmen, bei denen einzig der Masteffekt belegt ist. Zwar sind die verzehrten Mengen
in der Regel gering. Aber manche Bevölkerungsgruppen, wie etwa Essgestörte, verwenden Süßstoffe löffelweise.
softdivine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2007, 18:33   Was ist eigentlich Light? Beitrag #2
mayflower19
Benutzer
 
Registriert seit: 13.08.2006
Ort: Münster
Beiträge: 87
Standard

Hallo!
Darf ich fragen, wo du die obigen Artikel her hast???

Bei den Light Produkten stimmt es wirklich, das man genau hinschauen muss, abenso bei allem, wo "Diät" draufsteht.
Einerseits kann es wirklich fettreduziert sein, also geeigneter für eine fettarme Ernährung. Andererseits kann "Diät" auch einfach nur heißen, dass statt Zucker Süßstoff oder ein Zuckeraustauschstoff verwendet wurde (also diabetiker-geeignet ist), das Produkt aber ebenso kalorienhaltig ist wie das "Nicht-Diät" Produkt --> siehe "Diät"-Schokolade.

Bei den Artikeln über den Süßstoff muss ich dir allerdings widersprechen - die Erklärung für die angeblich Appetit-anregende Wirkung ist nicht richtig. Die Insulinausschüttung findet nicht statt, weil etwas süß schmeckt - schließlich schmekchen Nudeln auch nicht süß, aber es wird jede Menge Insulin ausgeschüttet!
Dazu ein Artikel:

Zitat:
Ist Süßstoff tatsächlich ein Ferkelmastmittel?

Hönig: Nein, Süßstoff ist kein Mastmittel für Ferkel. Es wird aber als Geschmackszutat dem Ferkelfutter beigemengt. Das hat einen einfachen Grund: die Ferkel sind zunächst die süßliche Milch ihrer Sauenmütter gewohnt, damit der Umstieg von Sauenmilch auf Fertigfutter erleichtert wird, mischen die Hersteller des Tierfutters Süßstoff unter. Der angenehm süßliche Geschmack bleibt erhalten und das Ferkel frisst auf Grund dessen nicht weniger.

Eigentlich könnte somit auch Zucker unter das Viehfutter gemischt werden, es gibt aber praktische Probleme bei der Verarbeitung von Zucker in Fertigtierfutter. Ein Ferkelmastmittel wäre im pharmakologischen Sinn ein Zusatz, der den Muskel- und Fettaufbau anregt. Das ist aber bei Süßstoffen garantiert nicht der Fall.



Hat Süßstoff einen Einfluss auf die Sekretion von Insulin und den Blutzuckerspiegel?

Hönig: Nein, Süßstoffe haben keinen signifikanten Einfluss auf die Insulinsekretion und erhöhen den Blutzuckerspiegel nicht, da sie keine Kohlenhydrate darstellen und somit keine Energie liefern. Süßstoffe gelangen auch ohne Insulin in die Zellen. Dies wurde in zahlreichen Studien sicher nachgewiesen.
Quelle: http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/437.htm
mayflower19 ist offline   Mit Zitat antworten
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